Unterstützungskasse

Unterstützungskassen investieren Ihr Vorsorgekapital flexibel
Träger von Unterstützungskassen sind häufig die Arbeitgeberunternehmen selbst. Unterstützungskassen können frei entscheiden, wo sie das Vorsorgekapital investieren. Häufig erfolgt die Anlage der Vorsorgegelder in Aktien oder Anleihen der Trägerunternehmen, um deren Kapitalbasis zu stärken. So genannte rückgedeckte Unterstützungskassen legen das Vorsorgekapital bei einem externen Versicherer an.

Mit der Unterstützungskasse Steuern und Abgaben sparen
Die Zahlungen an eine Unterstützungskasse finanziert je nach Vereinbarung der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer im Rahmen der Entgeltumwandlung. Zahlt der Beschäftigte die Beiträge, werden sie steuer- und sozialabgabenfrei vom Bruttogehalt einbehalten und direkt an die Unterstützungskasse überwiesen. ‹bernimmt der Arbeitgeber die Vorsorgebeiträge für seine Mitarbeiter, kann er sie nach bestimmten Regeln als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen.

Die Betriebsrente ist auch bei Insolvenz des Arbeitgebers sicher
Im Ruhestand bekommt der Arbeitnehmer von der Unterstützungskasse eine monatliche Betriebsrente. Als Arbeitnehmer erwirbt man rechtlich aber keinen Versorgungsanspruch an die Unterstützungskasse, sondern an den Arbeitgeber. Damit die Betriebsrente auch bei einer möglichen Insolvenz gesichert ist, zahlt der Arbeitgeber Beiträge zum Pensionssicherungsverein (PSV). Der PSV zahlt die Betriebsrenten aus, falls der Arbeitgeber zahlungsunfähig werden sollte. ( vdabbakw )

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