Rückdeckungsversicherung

Mit einer Rückdeckungsversicherung Versorgungszusagen absichern
Wenn der Arbeitgeber seinen Beschäftigten eine Versorgungszusage macht, kann er seine Zahlungsverpflichtung bei einer Rückdeckungsversicherung absichern. Er leistet für seine aktiven Mitarbeiter dann regelmäßig Beiträge an die Rückdeckungsversicherung. Die zugesagte Betriebsrente oder Berufsunfähigkeitsversorgung erhalten die Arbeitnehmer später vom Rückdeckungsversicherer.

Arbeitgeber kann die Beiträge steuerlich geltend machen
Das Finanzamt erkennt die Aufwendungen des Arbeitgebers für eine Rückdeckungsversicherung als Betriebskosten steuerlich an, dadurch verringert sich die Steuerlast des Unternehmens. Guthaben bei Rückdeckungsversicherungen lassen sich in der Bilanz aktivieren. Häufig sichern sich auch von Unternehmen getragene Unterstützungskassen bei Rückdeckungsversicherungen ab, um die Rentenanwartschaften der Beschäftigten zu finanzieren und das Versicherungsrisiko auszulagern.

Rückdeckung am besten mit einer Rentenpolice
Experten empfehlen Arbeitgebern, zugesagte Rentenleistungen "kongruent" abzusichern. Eine Rentenzusage an die Arbeitnehmer sollte also nicht durch eine Kapitallebensversicherung rückgedeckt werden, sondern durch eine Rentenpolice mit garantierten Versicherungsleistungen. Der Grund: Die Absicherung durch eine Kapital bildende Lebensversicherung kann zu Fehlbeträgen führen, wenn die tatsächliche Überschussbeteiligung aus der Police geringer ausfällt als eingeplant. ( vdabbakw )

VDABBAKW_693 11.12.2019-07:47:09